Ciao Sicilia

Wir wohnen in einem gemütlichen sehr gepflegten und sauberen B+B Hotel Dolce Conca D’Oro http://www.dolceconcadorobeb.it mitten in der Altstadt von Palermo.  Durch ihr persönliches Engagement machen Marilena und Mario uns den Aufenthalt perfekt. Ewig in Erinnerung bleiben werden uns die verschiedenen leckeren Frühstücksvarianten von Mario. Mit der Buona-Geste bringt er uns immer wieder zum Lachen.

Nach zwei Tagen in Palermo haben wir uns der Stadt angenähert. Das ist uns durch Stadtrundfahrten und Besuchen der vielen kulturellen Bauwerke gelungen. Auf dem zweiten Blick ist Palermo schön und liebevoll. Dass die Stadt vielleicht nicht so sauber ist wie die deutschen Städte, sieht man nur, wenn man es will. Uns gefällt diese chaotische Stadt. Aufgefallen ist uns, dass Palermo durch ihre Vergangenheit mit einem arabischen Flair ausgestattet ist. Bisher ist uns keine andere italienische Stadt so orientalisch aufgefallen.

Die vielen kleinen Gassen, in die man sich kaum hineintraut, erinnern Peter immer wieder an die früheren italienischen  Filme mit Don Camillo und Peppone.

 

 

 

Lecker Fisch gegessen bei VinoDiVino.

In Palermo gibt es viele Märkte mit frischem sizilianischem Obst,  Gemüse, Fisch und Gewürzen soweit das Auge reicht. Mit den Kaktusfrüchten hat Peter schlechte Erfahrungen gemacht, denn selbst die Früchte haben Stacheln, schmecken aber zuckersüß.

   

 

  

 

Valderice  und Erice

Am dritten Tag in der Großstadt wollten wir unsere Freundin Monika aus Lägerdorf besuchen, die sich gerade in Valderice aufhält, zirka 100 km von Palermo entfernt direkt am Meer.

Mit einem Mietwagen machten wir uns auf den Weg zu ihr. Peter war heilfroh, als er endlich aus dem chaotischen Durcheinander der Stadt rausfahren konnte und auf der Autobahn war. Die Strecke verlief immer am Meer entlang. Unterwegs sahen wir viele abgebrannte Flächen, die der Natur eine grossen Schaden zugefügt haben. Die Freude war gross als wir Valderice erreichten und wir Monika begrüssen konnten. Sie zeigte uns die Orte Valderice und den auf einem Berg gelegenen Ort Erice, von dem wir einen atemberaubenden Blick auf das Mittelmeer und die drei Inseln Levanzo, Favignana und Marettimo hatten.

 

Monika und Hanni vor einem historischen Fischerboot, das für den Thunfischfang eingesetzt wurde.

Erice darf man nicht verlassen, ohne die heimischen Köstlichkeiten auszuprobieren.

 

San Vito lo Capo

Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns und machten uns auf den Weg nach San Vito lo Capo. Dieser touristische Badeort erinnert optisch eher an einen marrokanischen Ort als an einen italienischen.  In diesem Ort wurde gerade das 20. Couscous-Fest gefeiert, das ein internationales Gourmetevent ist.  Dieses Fest ist ein Festival der Kulturen mit mediterraner Küche und viel guter Musik. Ein Fest ganz nach unserem Geschmack.

Am nächsten Tag nutzten wir das wunderschöne Wetter für einen  letzten Strandtag in diesem Jahr, bevor wir wieder nach Palermo fuhren.

 

Die Rückreise

Nach Abwägung aller organisatorischen Möglichkeiten der Heimreise wegen des Rücktransports der Fahrräder haben wir uns entschieden, am Freitag die Fähre von Palermo nach Genua zu nehmen. Von Genua werden wir nach einem kleinen Abstecher an den Gardasee den Heimweg mit einem Mietwagen vornehmen. Vermutlich sind wir Mitte nächster Woche wieder in Lägerdorf.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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