Palermo wir kommen

Nach zwei Tagen Schietwetter in Pescara sind wir am Dienstag Richtung Vasto gestartet. Mussten nach einem kurzen Radweg leider wieder auf die ss16. Man merkt es schon,  dass man im „Süden“ Italiens ist. Die Orte an der ss16 werden weniger.  Deshalb hatten wir wenig Gelegenheit,  Pausen zu machen. Dann kamen auch noch Berge dazu und es wurde sehr heiß. Nach anstrengenden 70 km kamen wir um 18.00 Uhr in Vasto an und nahmen uns ein Hotel in der Altstadt. Es war ein kleines B+B Hotel mit angeschlossener Bäckerei. Unsere Fahrräder durften wir im Geschäft abstellen. Am nächsten Morgen waren unsere Fahrräder natürlich Gesprächsstoff bei den Kunden.

 

Am nächsten Morgen setzten wir unsere Fahrt ab Vasto fort. Wieder auf der ss16. So langsam nervt diese Strasse. Man merkt, dass die ss16 hier ein Autobahnzubringer zur A14 Bologna – Bari ist. Die LKWs rauschen an uns vorbei. Trotzdem werden wir akzeptiert, weil es nomal ist, dass Radfahrer auf dieser Strasse fahren. Es gibt ja keine Alternativen.

Die Stadt Termoli kam in Sicht und wir fuhren ab, um dort eine Pause zu machen. Die Stadt hat uns so gut gefallen,  dass wir uns dazu entschlossen haben,  hier zu übernachten, obwohl es erst mittags war.

In dieser Phase haben wir uns gedanklich neu ausgerichtet. Die Strecke von Termoli nach Salerno werden wir mit der Bahn fahren.

Die Gründe dafür sind:

Keine Lust auf hohe Berge, gefährliche stark befahrene ss16 und die unbewohnte weitläufige Pampa.

 

Die Fahrt mit dem Zug von Termoli über Foggia, Potenza nach Salerno klappte hervorragend.

Sind jetzt in Salerno  und fahren heute um Mitternacht mit der Fähre nach Palermo. Morgen früh um 10.00 Uhr haben wir unser Ziel erreicht.

 

 

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